30. Juli 2020 / Allgemeines

Brilon lädt zur virtuellen Kunstausstellung HANSEartWORKS ein

Kunstprojekte "corona-freundlich" präsentiert

Brilon.

Kunst ist hanseatisches Begegnungsformat, das wie die allermeisten Kulturprojekte in Zeiten der Corona-Pandemie im Moment nur virtuell stattfinden kann. 

Nach der erfolgreichen Durchführung der 1. Virtuellen Hansetage hat sich die Stadt Brilon nun entschieden, auch das geplante Kunst-Projekt HANSEartWORKS digital aufzubereiten und es interessierten Kunstliebhabern aus Brilon, Deutschland und Europa über die Webseite www.hansetagebrilon.de zu zeigen. 

Seit vielen Jahren ist „HANSEartWORKS“ fester Bestandteil der Internationalen Hansetage. Das sollte auch in Brilon so sein. Im Herbst 2018 kam die Briloner Kunst-Arbeitsgruppe zum ersten Mal zusammen, die das Kunstprojekt zu den 40. Internationalen Hansetagen planen wollte. Gertrud Schüle und Carl-Peter Buschkühle vom Kunstverein Brilon, Lutz Bernsau, freischaffender Künstler aus Brilon, Cornelia Reuber vom Kulturbüro Hochsauerland, Brigitte Schulte-Bartsch von der Marienschule, Kathrin Brandt aus Arnsberg und Rita Sommer-Malinowski, Thomas Mester und Ute Hachmann vom Briloner Hanseteam gehörten dazu. 

Gemeinsam wurde die Ausschreibung unter dem Motto „Leute-Orte-Träume“ und das passende Ausstellungskonzept für die Marienschule als Ausstellungsort entwickelt.  

„In den verschiedenen Hansestädten leben unterschiedliche Leute, Menschen mit ihren verschiedenartigen Träumen. Die Träume sind es, die zu Wünschen und zu Plänen werden können, um neue Entwicklungen in Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft anzustoßen. Zugleich sind die Hansestädte Orte mit reicher Geschichte. Diese Geschichte ist lebendig – in Erzählungen und Erinnerungen, in Gebäuden und Plätzen, mitunter als Last der Vergangenheit, aber oft als Stolz der gegenwärtig dort Lebenden. Die Städte haben viele verschiedene Orte, nicht nur die berühmten und die Sehenswürdigkeiten. Orte mit kleinen Geschichten, oft unbeachtet, aber bedeutsam für diejenigen, die dort leben und für die, die sich erinnern.“ So ein Auszug aus dem Ausschreibungstext. 

Auf die im Herbst 2019 an alle 192 Hansestädte versendete Ausschreibung bekam Brilon zahlreiche Bewerbungen. 

16 Künstlerinnen und Künstler wurden ausgewählt und alle wollten im Juni 2020 ihre Kunst in Brilon zeigen. Dazu kam es aus bekannten Gründen nicht. 

Nun hat die Stadt Brilon das Kunstprojekt virtuell aufbereitet. Auf der Webseite www.hansetagebrilon.de werden jetzt alle Künstlerinnen und Künstler mit Vita und Werken vorgestellt.

Fotodokumentationen aus Brügge (Belgien), Riga (Lettland), Pskov, Weliki Novgorod (beide Russland), Hamm, Lübeck, Herford und Filmbeiträge aus Danzig (Polen), Doesburg (Niederland) Visby (Schweden) Attendorn, Lünen und Münster versprechen vielfältige und eindrucksvolle Impressionen zum Ausschreibungsmotto „Leute-Orte-Träume“. 

Zusätzlich zur virtuellen Ausstellung auf der Webseite ist eine Filmdokumentation entstanden, die an vier Samstagen im August in der Stadtbibliothek Brilon zu sehen ist. 

Am 8.8., 15.8., 22.8. und 29.8. wird der 30-minütige Film um 10.15 Uhr und 11.15 Uhr in der Werkstatt der Stadtbibliothek Brilon gezeigt. 

„HANSEartWORKS ist ein internationales Ausstellungsprojekt. Es ist als Gruppenausstellung mit repräsentativem Charakter angelegt und fester Bestandteil eines jeden Internationalen Hansetages. Ziel ist es, der zeitgenössischen Kunst in und aus den Mitgliedsstädten des weltweit größten freiwilligen Städtebundes ein Forum zu geben.

HANSEartWORKS hat sich seit 2007 als ein qualitativ beachtenswertes Element des Internationalen Hansetages positioniert. Für die kuratierte Gruppenausstellung schlagen die Mitgliedstädte KünstlerInnen vor, die einen künstlerischen Bezug und einen Lebensbezug zu der bewerbenden Stadt haben. Die Kunstwerke werden während der Hansetage, möglichst aber auch darüber hinaus, an einem zentralen Ausstellungsort präsentiert. Die ausstellenden Künstler und Künstlerinnen sollen während des Internationalen Hansetages möglichst vor Ort sein. Sie erhalten von der ausrichtenden Stadt ein Teilnahmezertifikat. Nach Abschluss des Hansetages veröffentlicht die ausrichtende Stadt eine geeignete Dokumentation der Veranstaltung.“

 

Weitere Infos und Kontakt: 

Rita Sommer-Malinowski, Stadt Brilon. Tel. 02961 / 794-248  

Mail: r.sommer-malinowski@brilon.de

 

Bildauswahl von Andrey Koksharov aus Pskov, Russland

 

Foto Rita Sommer-Malinowski (links) und Manuela Buchau, beide Stadt Brilon,  präsentieren das Banner zur Ausstellung. 

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