29. Januar 2020 / Sportmeldungen

Deutsche Snowboard-Asse mischen den Weltcup auf

Die deutschen Raceboarder greifen in Winterberg nach den Sternen

Winterberg.

Wenn es läuft, dann läuft es. Diese so simple Wahrheit trifft zurzeit perfekt auf das deutsche Snowboard-Team im Parallel-Slalom zu. Ramona Hofmeister hat mittlerweile ein Abo in Sachen Podiumsplätze, Selina Jörg kommt immer besser in Schwung und bei den Männern ist auch Stefan Baumeister stets ein aussichtsreicher Sieg-Kandidat. Im Team-Wettbewerb sicherten sich Hofmeister/Baumeister am vergangenen Wochenende sogar den Sieg. Die fantastischen Ergebnisse der deutschen Asse machen Lust auf das große Weltcup-Finale im Parallelslalom der Snowboarder am 14. und 15. März 2020 am Poppenberg in Winterberg. Schließlich steigen die Chancen von Weltcup zu Weltcup, dass die deutschen Raceboarder auch ein beträchtliches Wörtchen mitreden werden in Winterberg beim Showdown um die begehrten Kristallkugeln des Gesamtweltcups. Winterberg wird Mitte März voraussichtlich also zum Schauplatz werden für den ganz großen Triumph der Protagonisten des Snowboardverbandes Germany.

Der Blick auf den aktuellen Weltcup-Stand im Parallelslalom lohnt. Ramona Hofmeister liegt auf Rang 2 lediglich hinter der Schweizerin Julie Zogg und knapp vor Selina Jörg auf platz 3. Ebenfalls Dritter in der Weltcup-Wertung ist Stefan Baumeister, in der Team-Wertung führen die deutschen Asse den Weltcup sogar an. „Wir sind absolut begeistert von den bisherigen Leistungen unseres Teams. Dies gibt dem ohnehin beliebten Weltcup-Finale noch einmal einen zusätzlichen Schub. Ich bin sicher, die Fans können sich darauf freuen, dass unser Team auch um die Kristallkugeln fahren wird“, sagt der Geschäftsführer der Winterberg Touristik und Wirtschaft sowie Organisations-Chef Michael Beckmann. Auch Renn-Chef Klaus Brinkmann ist sich sicher, dass die Top-Leistungen positive Auswirkungen auf das heimische Weltcup-Wochenende haben werden.
Dramatische Duelle auf einer perfekt präparierten Piste sowie eine hervorragende Organisation sind also garantiert am Weltcup-Hang im Skiliftkarussell Winterberg. Neben den sportlichen Spitzenleistungen wird auch das Rahmenprogramm überzeugen. Geplant ist am Samstag, 14. März, unter anderem die „Winterberger KneipenNacht“ mit viel Live-Musik mitten in der Innenstadt.

Auch bei der sechsten Auflage des Weltcups werden wieder über 100 der weltbesten Raceboarder in eines der nördlichsten Skigebiete Deutschlands reisen. Fans, Sportler und Ausrichter freuen sich schon jetzt auf ein spannendes Weltcup-Wochenende, an dem die Athleten sowohl samstags beim Single-, als auch sonntags im Mixed-Teamevent um Hundertstel-Sekunden kämpfen. Die Einzel-Disziplinen beginnen am um 14.20 Uhr nach der Qualifikation, die von 10 bis 12 Uhr stattfindet. Der Teamwettbewerb am 15. März um 11.10 Uhr. „Natürlich sind die Fans eingeladen, schon eher zum Weltcup-Hang zu kommen, die besondere Atmosphäre zu erleben und sich auf den Weltklasse-Sport bei Musik und Live-Moderation einzustimmen“, sagt Michael Beckmann. Natürlich sei der Weltcup wieder eine große Herausforderung, die mit dem starken und engagierten Helfer-Team aber wieder gemeistert werde. Übrigens, wer lieber selbst auf die Skier steigen möchte, kann sich nachmittags auf den Pisten austoben und auch ein Besuch der Winterberger Altstadt lohnt sich.

Sportler, Trainer und Funktionäre des Snowboardverbandes Germany sowie des Weltskiverbandes FIS schwärmen immer wieder von der perfekten Organisation und kommen daher jedes Jahr sehr gerne nach Winterberg. Zwar zähle der Weltcup-Hang im Skiliftkarussell Winterberg laut der Experten zu den einfacheren im Rennzirkus, dennoch habe es die Piste in sich. Wer sich am Poppenberg einen Fehler leistet, hat kaum noch eine Chance auf das Podest. Wer weiß, vielleicht werden auch 2020 wieder zwei so genannte Roller eingebaut, die es so im gesamten Weltcup nicht gibt, und deshalb eine echte Herausforderung für die Snowboard-Asse sind. Die Vorbereitungen laufen in Winterberg schon wieder auf Hochtouren. Schneesicherheit und eine gute Pisten-Qualität sind wie immer das A und O. Das Pisten-Team um Liftbetreiber Florian Leber hat in den vergangenen Jahren bereits reichlich Erfahrung gesammelt, um punktgenau bei entsprechenden Rahmenbedingungen zum Start optimale Verhältnisse zu schaffen. Unterstützt wird das Team dabei von Pisten-Experten des Weltverbandes FIS.

Viel zu tun gibt es nicht nur auf, sondern auch neben dem Hang. „Wir werden wieder rund 200 ehrenamtliche Helfer an diesem Weltcup-Wochenende im Einsatz haben. Das Engagement wird wieder großartig sein“, sagt Michael Beckmann, der sich zudem über die Fernseh-Übertragung freut. Dies sei ein großer Image-Gewinn für die Ferienregion. Also muss vom Shuttle-Service über die Verpflegung bis zur Doping-Kontrolle und der Logistik auch alles passen. Schließlich soll das Weltcup-Finale zur großen Bühne von Hofmeister, Jörg, Baumeister und Co. werden…

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