15. Juli 2021 / Highlights aus'm Hochsauerland

Wettbewerb „BUNT statt grau“ prämiert klimafreundliche Vorgärten

Mitmachen noch bis 12. September möglich

©Pexels.com

Arnsberg. "BUNT statt Grau - Vorgärten klimafreundlich gestalten" – unter diesem Motto loben die Kommunen Arnsberg, Balve, Neuenrade und Sundern einen Vorgarten-Wettbewerb aus und locken dabei mit Sachpreisen, Tipps und fachlicher Unterstützung. Mitmachen ist noch bis zum 12. September möglich. Teilnehmen lohnt sich – auch für Vorgärten, die vielleicht noch in ein grünes Pflanzenparadies umgestaltet werden sollen. Denn im Vergleich zu einem Schottergarten muss ein grüner Garten nicht mehr Arbeit machen. Klaus Fröhlich, Mitarbeiter im Zukunfts- und Strategiebüro Nachhaltigkeit der Stadt Arnsberg und Initiator, weiß: »Es gibt eine Vielzahl an heimischen Pflanzen, die nur ein Minimum an Pflege benötigen.«

Denn oftmals ist es der Wunsch nach einem pflegeleichten Vorgarten, der Eigentümer*innen motiviert, einen Stein- oder Schottergarten anzulegen. Doch was für viele ordentlich und gepflegt aussieht, birgt große Nachteile für Natur und Umwelt, aber auch für die Anwohner*innen selbst: im Sommer erhitzen sich die Steine stark und bilden auch nachts noch regelrechte Hitzeinseln direkt am Haus. Darüber hinaus verringert sich die Fläche, die zur Versickerung von Niederschlägen geeignet ist. Besonders bei Starkregenereignissen können so große Wassermassen nur oberflächlich abfließen und die öffentlichen Verkehrsflächen und privaten Grundstücke werden überflutet.

Hinweise zur Teilnahme

Der Wettbewerb "BUNT statt Grau - Vorgärten klimafreundlich gestalten", zeigt Beispiel zur naturnahen Gestaltung des eigenen Vorgartens. Klaus Fröhlich betont: »Wir suchen gute Beispiele, um andere Garteneigentümer*innen zu motivieren und aufzuklären.« Teilnehmen können alle, ob Eigentümer*innen oder Mieter*innen eines Vorgartens, in den vier Kommunen Arnsberg, Balve, Neuenrade und Sundern. Wer seinen Vorgarten vorstellen und an dem Wettbewerb teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 12. September mit drei aussagekräftigen Fotos seines Vorgartens bewerben und hierzu ein Teilnahmeformular ausfüllen. Hier finden Teilnehmer*innen auch eine eigens erstellte Broschüre mit praktischen Tipps und Beispielen für eine einfache aber naturgerechte Beetpflege.

Eine fachkundige Jury bewertet Neupflanzungen oder Gestaltungen bereits bestehender Vorgärten, wobei sie ein besonderes Augenmerk auf die Verwendung heimischer Pflanzenarten legt. Weitere Wertungspunkte vergibt sie für das Anlegen von Strukturen wie Trockenmauern. Grundlage der Bewertung sind die eingereichten Fotos und eine Begehung ausgewählter Gärten. Die Teilnehmer*innen haben dabei doppelte Gewinnchancen: Zuerst prämiert die Jury aus den eingereichten Bewerbungen drei Vorgärten je Kommune. Danach wählt die Jury aus den insgesamt zwölf prämierten Gärten die drei schönsten Vorgärten der LEADERsein!-Bürgerregion aus. Zu gewinnen sind Geldpreise im Gesamtwert von 1.200 Euro sowie attraktive Sachpreise. Klaus Fröhlich: »In jedem Fall gewinnt die Umwelt und damit wir alle!«

Arnsberg 2030

Die Stadt Arnsberg unterstützt mit ihrer Nachhaltigkeitsstrategie Arnsberg 2030 die Ziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung. Dieses Thema leistet einen Beitrag zur Erreichung der Ziele SDG 4, SDG 13, SDG 15.

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