8. Juli 2021 / Aktuell

Meschede stärkt Vereine

Lokales Konjunkturpaket

Meschede. Zu einer starken Kreis- und Hochschulstadt Meschede gehören starke Vereine. Deshalb können ab sofort die heimischen Vereine vom neuen Stärkungsparkt Meschede profitieren. Insgesamt 50.000 Euro hat der Mescheder Stadtrat darin für Vereine und Institutionen im Stadtgebiet bereitgestellt, die corona-bedingte Schäden erlitten haben.
 
Hintergrund: Mit dem Stärkungspakt Meschede hatte der Stadtrat im Frühjahr ein „lokales Konjunkturpaket“ für 2021/2022 geschnürt. In enger Abstimmung mit den Ratsfraktionen hat das Stadtmarketing Meschede in der Folgezeit ein Programm mit zahlreichen Bausteinen ausgearbeitet. Einer davon: Das Programm „Starke Vereine Meschede“. »Selbstverständlich kann man nicht alle Einbußen auffangen, die heimischen Vereinen durch „Corona“ entstanden sind«, unterstreicht Bürgermeister Christoph Weber. Dies sei auch nicht das Ziel des Programms: »Wir möchten unsere Vereine vielmehr dabei unterstützen, sich gut für die Zukunft aufzustellen - zum Beispiel, indem sie neue Projekte und Aktionen in Angriff nehmen können, um ihr Angebot zu erweitern und Mitglieder zu halten oder vielleicht sogar dazuzugewinnen.«
 
Bereits jetzt gibt es eine Reihe von Förderprogrammen von Land, Bund oder EU, welche Vereine in Anspruch nehmen können. Eines der bekanntesten ist das LEADER-Programm. Aber auch mit den Förderprogrammen Dorferneuerung oder Heimat des Landes NRW konnten im Mescheder Stadtgebiet bereits einige Projekte umgesetzt werden. Um diese Förderprogramme jedoch nutzen zu können, müssen Vereine in der Regel einen finanziellen Eigenanteil einbringen. Die Mittel dafür stammen zumeist aus Veranstaltungen und Projekten. »Seit Beginn der Corona-Pandemie konnten aber solche Veranstaltungen kaum oder gar nicht stattfinden«, erklärt Lisa Machula vom Stadtmarketing Meschede.
 
Genau hier setzt der Stärkungspakt Meschede an: »Mit den Mitteln aus dem lokalen Konjunkturpaket möchten wir zumindest einen Teil des Eigenanteils übernehmen, den Vereine aufbringen müssen, um Förderprogramme nutzen können«, so Bürgermeister Weber. Pro Projekt kann der Eigenanteil eines Vereins mit maximal 5.000 Euro bezuschusst werden. Die konkrete Höhe richtet sich dabei nach dem jeweiligen Eigenanteil des Vereins.
 
Wichtig: Das Projekt, für das Mittel aus dem Stärkungspakt in Anspruch genommen werden sollen, muss einen direkten lokalen Bezug zum Stadtgebiet Meschede haben. Zudem muss der Förderbescheid eines Förderprogramms vorliegen, der nach dem 2. Juni ausgestellt wurde. »Daneben gibt es aber auch die Möglichkeit, außergewöhnliche Projekte mit Strahlkraft und lokaler Bedeutung selbst ohne Förderprogramm oder Co-Finanzierung aus dem Stärkungspakt zu bezuschussen«, erläutert Christina Wolff, Geschäftsführerin des Stadtmarketings Meschede.
 
Eine erste Entscheidung des Vergabe-Gremiums über die Vereinsförderung aus dem Stärkungspakt soll im August erfolgen. Vereine, die sich darum bewerben möchten, können bis spätestens 31. Juli ihre Bewerbung beim Stadtmarketing Meschede einreichen. Quartalsweise wird es weitere Bewerbungsrunden geben - Vereine können sich also auch noch für spätere Vergabephasen bewerben. Die Vergabephasen laufen so lange, bis das Sonderbudget ausgeschöpft ist.
 
Vereine und Institutionen, die sich um eine Förderung aus dem Stärkungspakt Meschede bewerben möchten, finden unter www.meschede.de (Stichwort „Stärkungspakt“) weitere Informationen. Als Ansprechpartnerinnen sind zudem Lisa Machula und Christina Wolff vom Stadtmarketing unter Tel. 0291 / 90 24 91 13 oder per E-Mail an stadtmarketing@meschede.de erreichbar.

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