Das Rittergut Herdringen wurde 1376 erstmals urkundlich erwähnt. Bis 1543 gehörte es der Familie von Ketteler, danach den von Westrem. Im Jahre 1618 kaufte es der Paderborner Fürstbischof Dietrich von Fürstenberg und vererbte es an seinen Neffen. Seitdem gehört das Anwesen den Freiherren von Fürstenberg. Zwischen 1683 und 1723 entstand die dreiflügelige Vorburg.
In den Jahren 1844 bis 1853 wurde das eigentliche Jagdschloss nach Plänen von Ernst Friedrich Zwirner errichtet. Auch bekannt als Baumeister des Kölner Doms. Die Kapelle des Schlosses erinnert daher an dieses bedeutende Bauwerk.
Einer der Höhepunkte der fast 700-jährigen Geschichte war der Besuch des preussischen Königs Friedrich Wilhelm IV., der 1853 das Schloss besuchte. Noch heute trägt einer der Säle den Namen "Königssaal".
Das Schloss kann für verschiedene Zwecke gemietet werden. Egal ob Familienfeier oder Firmenveranstaltung, Hochzeit oder öffentliche Feiern. Das Gebäude ist durch die unterschiedlichen Räumlichkeiten sehr vielseitig.


