22. Mai 2020 / Im HSK entdeckt

Bürgermeister Bittner will Unternehmen in Corona-Zeiten bestmöglich zur Seite stehen

Verschiedene Hilfen und Unterstützungsangebote

Nachrichten Arnsberg

Arnsberg.

Der Alltag der Arnsbergerinnen und Arnsberger hat sich, wie auch der unzähliger Menschen weltweit, von einem Tag auf den anderen massiv verändert. Vorher gelebte Routinen existieren nicht mehr, persönlicher Kontakt zu anderen Menschen entfällt. Insbesondere die Wirtschaft ist von den Einschränkungen der Corona-Krise massiv betroffen. Dementsprechend groß ist auch der Gesprächsbedarf, den Unternehmerinnen und Unternehmer aktuell verspüren. Der Arnsberger Bürgermeister Ralf Paul Bittner reagiert darauf und hat zum einen eine digitale Unternehmens-Sprechstunde neu eingerichtet. Zum anderen weist die Stadt im Folgenden auf verschiedene Unterstützungsangebote für die heimische Wirtschaft hin.

"Insbesondere kleinere, aber auch zahlreiche größere Unternehmen leiden extrem unter den Auswirkungen der Corona-Krise. Die vielen Einschränkungen, die der Gesellschaft auferlegt wurden, sind enorm wichtig, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Für Unternehmerinnen und Unternehmer aber haben die verschiedenen Maßnahmen Folgen, die in ihrer Tiefe aktuell noch gar nicht abschätzbar sind. Ganze Branchen sind zum Erliegen gekommen, globale Lieferketten wurden unterbrochen. Diese so noch nie dagewesene Situation birgt viele Sorgen und auch Existenzängste für die Unternehmerinnen und Unternehmer. Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, zu wissen, wo und wie man für verschiedene mit der Corona-Krise verbundene Probleme als Wirtschaftstreibender Unterstützung finden kann", erklärt der Arnsberger Bürgermeister Ralf Paul Bittner. "Wir möchten als Stadt hier Hilfe leisten, indem wir die verschiedenen Maßnahmen aktuell auf unserer Homepage zusammenstellen und damit für die Wirtschaftstreibenden Orientierung in der Masse der neuen Regelungen und Hilfepakete schaffen."

Während beinahe alle Unternehmen unter der aktuellen Situation leiden, unterscheiden sich die konkreten Herausforderungen der einzelnen Akteure je nach Branche erheblich. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Hilfen, die Unternehmerinnen und Unternehmer aktuell in Anspruch nehmen können.

Die Website der wfa wurde um Informationen über Unterstützungsmöglichkeiten für Gewerbetreibende und freiberuflich Tätigen erweitert. Sie ist über die Internetadresse https://www.wfa-arnsberg.de/de/1/corona-virus/corona_allgemein.html zu erreichen. So konnten seriöse Informationen zur Schaffung eines ersten Überblicks gebündelt werden.

 

Die Kontaktaufnahme zur wfa ist über verschiedene Kanäle möglich:

Das Service-Portal der Stadt Arnsberg wurde für Gewerbetreibende um ein Kontaktformular hinsichtlich Hilfestellung für von Corona betroffene Unternehmen erweitert (https://portal.arnsberg.de); Anfragen können so strukturiert abgearbeitet werden, Zentrale Rufnummer (02932 201-2228) als "Info-Hotline" bei der wfa, Digitale Sprechstunden der wfa gemeinsam mit Bürgermeister Ralf Paul Bittner. Hier kann das individuelle Vorgehen durch eine persönliche Abstimmung der Situation besprochen werden.

 

Der Beratungsservice wurde in Zeiten des Corona-Virus angepasst und dient der Förderung unternehmerischen Know-Hows und der Potentialberatung:

 

Das STARTERCENTER NRW (Gründerstipendium NRW, Kontaktstelle Beratungsprogramm Wirtschaft, Kontaktstelle Mikrodarlehen NRW, Steuerberatersprechstunden, Stellungnahmen (ALG I und ALG II), Lotsen- und Netzwerkfunktion, Seminarangebote, Unternehmerinnenbrief steht für Gründungswillige und Jungunternehmen (gewerblich und freiberuflich) zur Verfügung. Die Beratung / Begleitung in der Gründungsphase ist aktuell überwiegend telefonisch und per E-Mail, perspektivisch auch digital möglich.

Der Bildungsscheck NRW, um die Möglichkeit zu nutzen, gerade jetzt eventuell vorhandene Zeitkapazitäten für Weiterbildung (auch digitale Seminarangebote!) zu nutzen. Zuschüsse zur berufsbezogenen Weiterbildungen sind hierüber möglich.

Krisenmanagement mit externem Beratungsbedarf als Lotse in enger Zusammenarbeit mit IHK, HWK und NRW-Bank.

 

Auch Sonderprojekte wie das Coworking Space als Alternative zum Homeoffice sind ein Thema bei der wfa. (Jung-)Unternehmen, Solo-Selbständige, Beschäftigte, freiberuflich Tätige, können den Arbeitsplatz flexibel nutzen und sich mit weiteren "Co-Workern" vernetzen.

Eine abschließende Übersicht der Angebote und Informationen sowie die Kontaktdaten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen bietet die Internetseite der wfa: https://www.wfa-arnsberg.de/de/1/corona-virus/.

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