Wir wünschen euch einen besinnlichen dritten Advent. Kuschelt euch ein und genießt unsere dritte Adventsgeschichte:
"Weihnachtsstimmung"
Ich summte mein Lieblingsweihnachtslied mit, während es über die Kopfhörer in meinen Ohren lief – Nichts und Niemand konnte mich dieses Jahr von der Weihnachtsstimmung abhalten.
Ich erschrak, als plötzlich jemand in mein Zimmer kam. Es war meine Mutter, die mit mir redete – ich nahm meine Kopfhörer heraus, damit ich sie verstehen konnte: »Hörst Du mal wieder so laut Musik, dass du mich nicht verstehst?« Innerlich verdrehte ich die Augen. »Ich höre Weihnachtsmusik – passend zur Jahreszeit!« Entgegnete ich ihr. »Ach wie soll der bei der Situation momentan richtige Weihnachtsstimmung aufkommen?!« Ich bemerkte, wie in ihrer Stimme die Wut größer wurde und entschloss mich das Thema ruhen zu lassen.
Die Tage bis Weihnachten verflogen und meine Weihnachtsstimmung wurde immer größer – Im Gegensatz zu der meiner Familie. Ich konnte verstehen, dass sie nicht zufrieden waren, aber sich deswegen die Weihnachtsstimmung vermiesen lassen? Nicht mit mir!
Ich setzte also meinen Trott fort und versuchte die Weihnachtszeit so gut wie nur irgendwie möglich zu genießen: An einem Tag kochte ich Weihnachtspunsch, an einem anderen Tag backte ich Plätzchen.
Und dann war es endlich so weit: Heiligabend war da!
Als ich morgens aufstand, lag eine friedliche Atmosphäre in der Luft meines Zuhauses. Ich ging in die Küche und sah, wie meine Mutter das Weihnachtsfrühstück vorbereitete – mit einem Lächeln! Ich konnte nicht anders und fragte schelmisch: »Bist Du doch noch in Weihnachtsstimmung gekommen?« »Nicht wirklich, aber deswegen kann es doch trotzdem ein toller Tag werden!« Die Antwort gefiel mir nicht so wirklich, war aber besser als das Weihnachtsfrühstück ausfallen zu lassen.
Als meine Brüder und mein Vater auch heruntergeschlurft kamen, begannen wir es uns gutschmecken zulassen. Danach verfielen wir in unseren üblichen Tagesablauf an Heiligabend: Jeder begann sich aufzuhübschen und meine Mutter bereitete nebenbei noch das Weihnachtsessen vor. Meine Brüder und ich gingen auf einen Weihnachtsspaziergang und meine Eltern trafen die letzten Vorkehrungen.
Dann saßen wir zusammen – normalerweise bekamen wir immer viel Besuch und hatten einen spaßigen Abend mit großartigen Geschenken, Weihnachtsmusik und leckerem Essen. Ich erwartete das Schlimmste, da immer noch so recht keiner in meiner Familie in Weihnachtsstimmung war, aber es war ganz anders! Wir hörten mitreißende Weihnachtslieder und meine Eltern tanzten sogar zu einigen – wir hatten alle Spaß, freuten uns über jedes noch so kleine Geschenk und waren insgeheim alle sehr dankbar für die gemeinsame Zeit an diesem ungewöhnlichen Weihnachtsfest.
Geschichte zum 3. Advent
Weihnachtsstimmung
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