Schüler der Engelbertschule schützen die Umwelt

Einige Viertklässler der Engelbertschule haben sich für die Aktion „Fridays for future“ interessiert und sich über die Bewegung informiert. Anschließend gaben sie ihr neues Wissen an ihre Mitschüler weiter. Schnell erkannte man die Bedeutung des Umweltschutzes und suchte nach Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. So begannen Kinder, in ihren Pausen auf dem Schulhof und in der angrenzenden Umgebung Abfälle aufzuheben und richtig zu entsorgen. Aus dieser spontanen Aktion entstand, auch aufgrund der Erfahrung der großen Menge gefundener Abfälle, der Wunsch, in einem größeren Rahmen Müll zu sammeln. Diesen Vorschlag nahm das Kollegium der Engelbertschule auf und sprach die Verantwortlichen der Stadt an. Diese sagten erfreulicherweise sofort ihre Unterstützung zu und sorgten für Müllsäcke, Handschuhe sowie einen großen Container. Kurzfristig wurde die letzte Woche vor den Osterferien für die Müllsammlungen ausgewählt. Alle Klassen und somit alle Lehrer und Kinder der Schule beteiligten sich engagiert an dieser Aktion. Mit Handschuhen, Greifzangen und Mülltüten ausgestattet schwärmten sie in verschiedene Gebiete aus. Mit großen Augen wunderten sie sich, wie viel Müll sie am Wegesrand, im Kurpark und im Wald fanden. Auch über alte Autoreifen und Feuerlöscher im Wald schüttelten sie nur die Köpfe. Vor allem fiel auf, dass Hundebesitzer zwar schön den Hundekot in kleine Plastiktüten entsorgten, diese aber dann einfach an Ort und Stelle liegen ließen. Nach einem kurzen Anruf kam der Hausmeister Herr Becker und beförderte solche „Fundstücke“ wie gefüllte Müllsäcke zur Schule, wo alles im Container gesammelt wird und die Kinder den Erfolg ihrer Aktion deutlich sehen können. Diese Erfahrungen verdeutlichten ihnen auch, dass jeder seinen Müll richtig entsorgen sollte. Wie sehr die Kinder mithelfen möchten, für eine saubere Umwelt zu sorgen, zeigte auch ihr Wunsch, die Müllsammlung nun jährlich durchzuführen.

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