22. Februar 2019 / Allgemeines

Aktualisierung des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes läuft an

Stadt bittet um „offene Türen“ für die Erhebung aktueller Einzelhandelsdaten

 

Arnsberg.

Um das Entgegenkommen der lokalen Einzelhandelsunternehmen bittet die Stadt Arnsberg ab dem kommenden Montag, 25. Februar. Der Stadtteil Neheim hat in der Einschätzung der Kunden und Besucher jüngst erst beste Noten erhalten. Und doch ist allen Fachleuten klar, dass die Bemühungen um die Attraktivität und den wirtschaftlichen Erfolg der Stadtzentren, der Nebenzentren und der sonstigen Einzelhandelsstandorte kontinuierlich weiter betrieben werden müssen.

Wie sieht der aktuelle Einzelhandelsbestand aus? Welche Angebote fehlen? Welche Auswirkungen hat der Onlinehandel? Welche Fachmärkte können wo entwickelt werden, ohne dass es zu Gefährdungen der Angebote in den Innenstädten kommt? Was muss getan werden, um die Stadtzentren noch besser zu positionieren? Lebensmittelbetriebe werden immer größer und haben die autofahrenden Kunden im Fokus. Wie kann trotzdem eine wohnortnahe Versorgung in den Stadtteilen gesichert werden? Antworten u.a. auf diese Fragestellungen sollen mit der Aktualisierung des Arnsberger Einzelhandels- und Zentrenkonzepts aus dem Jahr 2009 gefunden werden.

Die Stadt Arnsberg hat mit dieser Aktualisierung das Planungsbüro "Junker + Kruse, Stadtforschung Planung" aus Dortmund beauftragt. Die Bearbeitung wird unter Beteiligung der Akteure des Arnsberger Einzelhandels, Bürgern, Politik und Fachleuten erfolgen. Als erster Arbeitsschritt wird aber zunächst einmal eine aktuelle Bestandsaufnahme und –analyse der Einzelhandelsbetriebe durchgeführt, um das Konzept auf eine sichere Datengrundlage zu stellen.

Dazu wird im Zeitraum vom 25.02. bis 15.03.2019 der Arnsberger Einzelhandelsbesatz - unter anderem die geführten Sortimente und die Verkaufsflächengrößen - durch das Planungsbüro Junker + Kruse erfasst.

Durch die Einzelhandelserhebung können wichtige Rückschlüsse auf die Angebotssituation und zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten des Arnsberger Einzelhandels gezogen werden. Das Planungsbüro sowie die Stadt Arnsberg bitten alle Einzelhändler/innen darum, den Mitarbeiter/innen des Planungsbüros diese kurze Erhebung in den Geschäften zu ermöglichen, um ein repräsentatives Bild der Angebotssituation zu gewährleisten.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Büros können sich durch einen Ausweis der Stadt Arnsberg legitimieren. Ansprechpartnerin für eventuelle Rückfragen bei der Stadt Arnsberg ist Frau Bettina Dräger-Möller, FD Stadterneuerung und Wohnen, Tel. 02932/ 201 1409. Alle Angaben unterliegen einem strengen Datenschutz. Die erhobenen Daten werden lediglich in zusammengefasster Form veröffentlicht. Über die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung wird die Öffentlichkeit unterrichtet.

Pressekontakt: Stephanie Schnura, Tel. 02932 201-1477

 

Kontaktdaten:

Stadt Arnsberg

Pressestelle

Mail: pressestelle@arnsberg.de

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