14. Januar 2022 / Aus aller Welt

Impfstoff von Novavax soll ab 21. Februar verfügbar sein

In einigen Wochen können sich in Deutschland Menschen mit einem Vakzin impfen lassen, die bisher auf eine mRNA-Injektion verzichtet haben. Das Präparat wurde kürzlich in der EU als fünfter Impfstoff zugelassen.

Corona-Impfstoff von Novavax: Zwei Dosen im Abstand von etwa drei Wochen.

Corona-Impfungen mit dem Präparat des US-Herstellers Novavax sollen voraussichtlich Ende Februar in Deutschland starten können.

Die erste Lieferung von 1,75 Millionen Dosen soll ab dem 21. Februar zur Verfügung stehen, wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach mit Verweis auf Firmenangaben in Berlin sagte. Genaue Termine für weitere 3,25 Millionen Dosen, die gekauft wurden, stünden noch nicht fest. Er hoffe auf Lieferung noch im Februar.

Gute Wirksamkeit erwartet

Lauterbach erläuterte, das Präparat, das «quasi ein Totimpfstoff» sei, solle denjenigen besonders zur Verfügung stehen, die diese Art der Impfung bevorzugten. Er selbst könne die Wertigkeit für die Omikron-Variante nicht gut einschätzen. Er gehe aber davon aus, dass der Impfstoff gut wirken dürfte. Impfungen damit würden empfohlen.

Zwei Dosen werden im Abstand von etwa drei Wochen gespritzt. Es handelt sich um einen Proteinimpfstoff - er basiert also auf einer anderen Technologie als die bisher verfügbaren Corona-Präparate. Die Effektivität zum Schutz vor symptomatischen Infektionen wurde von der EU-Arzneimittelbehörde EMA mit rund 90 Prozent angegeben. Experten wiesen darauf hin, dass man über den neuen Impfstoff noch nicht so viel wisse wie über die anderen Präparate, die bereits länger breit angewendet werden.


Bildnachweis: © Alastair Grant/AP/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Vermisste gesucht
Polizeimeldungen

Die Polizei bittet um Hinweise

weiterlesen...
Wir suchen City-App Manager (m/w/d)
Karriere

Werde Teil unseres Teams!

weiterlesen...

Neueste Artikel:

Nach Nötigungsvorwürfen: Moderator darf nicht auftreten
Aus aller Welt

Der französische Fernsehmoderator Jean-Jacques Bourdin soll vorerst nicht mehr vor der Kamera stehen. Eine Frau wirft ihm sexuelle Nötigung vor. Er bestreitet das.

weiterlesen...
Lawinenhunde üben die Rettung aus meterhohem Schnee
Aus aller Welt

Der Helfer Hund ist auch im dritten Jahrtausend der modernen Technik weit überlegen. Wenn wie in diesen Tagen wegen der andauernden Schneefälle die Lawinengefahr in den Alpen steigt, schlägt ihre Stunde.

weiterlesen...

Das könnte Dich auch interessieren:

Nach Nötigungsvorwürfen: Moderator darf nicht auftreten
Aus aller Welt

Der französische Fernsehmoderator Jean-Jacques Bourdin soll vorerst nicht mehr vor der Kamera stehen. Eine Frau wirft ihm sexuelle Nötigung vor. Er bestreitet das.

weiterlesen...
Lawinenhunde üben die Rettung aus meterhohem Schnee
Aus aller Welt

Der Helfer Hund ist auch im dritten Jahrtausend der modernen Technik weit überlegen. Wenn wie in diesen Tagen wegen der andauernden Schneefälle die Lawinengefahr in den Alpen steigt, schlägt ihre Stunde.

weiterlesen...